Das sind die heimlichen Stromfresser zuhause: Das kann man tun um zu sparen

Fernseher, DVD-Player, Monitore und viele andere elektronischen Geräte lassen sich nicht mehr ordentlich ausschalten, sondern gehen automatisch in den sogenannten “Stand-by-Modus”. Dieser Modus bewirkt aber, dass das Gerät immer noch Strom verbraucht, obwohl er nicht genutzt wird. Bei ein oder zwei Geräten macht das zwar insgesamt nicht viel aus, aber auf das Jahr gerechnet summiert sich der Verbrauch und der Trend zeigt, dass immer mehr Geräte auch im abgeschalteten Zustand Strom verbrauchen.

Der böse Stand-by-Modus

Um solchen Stromfressern einen Riegel vorzuschieben, sollten solche Geräte an schaltbare Stecker leisten angeschlossen werden, die gänzlich vom Strom getrennt werden können. Je nachdem, um wie viele Geräte es sich dabei handelt, kann dadurch schon eine ganze Menge eingespart werden. Verzichtet werden sollte aber, auch wenn es bequemer erscheint, auf Stecker leisten, die sich zwar schalten lassen, aber über eine Fernbedienung verfügen, denn dadurch wird ebenfalls Strom verbraucht, der manchmal sogar die Kosten für den Stand-by überschreitet.

Ökostrom als günstige Alternative in Betracht ziehen.

Durch den Wegfall der Monopole für regionale Stromanbieter können Kunden seit mehreren Jahren ihren Anbieter selbst wählen, und zwar unabhängig vom Wohnort. Dabei sollte man auch die Anbieter von Ökostrom nicht außen vor lassen, denn Ökostromanbieter und ihre Tarife sind nicht teurer als konventionelle Mischstromprodukte. Das liegt nicht nur daran, dass Ökostrom staatlich subventioniert wird, sondern ergibt sich vor allem aus der Tatsache, dass Strom aus erneuerbaren Energien nicht den am Markt üblichen Schwankungen unterlegen ist. Dadurch ist Ökostrom wesentlich preisstabiler als herkömmliche Energie und diesen Vorteil können die Anbieter an ihre Kunden weitergeben. Deshalb kann man Ökostrom als günstige Alternative nutzen.

Altgeräte austauschen.

Das besonders Großelektrogeräte nur einen kleinen Wirkungsgrad haben und deshalb unnötig Strom verbrauchen ist schon seit Jahren bekannt, weswegen die Hersteller und die EU sich auf die sogenannten “Energieeffizienzklassen” geeinigt haben. Dabei erreichen moderne Geräte meist die Klasse A, während ältere Konkurrenten in weitaus niedrigeren Klassen bis zur schlechtesten Kategorie E eingestuft würden, wenn man sie testen würde. Ein Austausch alter Großelektrogeräte kann sich also maßgeblich auf die Stromrechnung auswirken und schließlich den Kaufpreis amortisieren. Die Werbung mit Energieeffizienzklassen höher als A, beispielsweise A+ oder A Premium rechtfertigt aber keinen höheren Preis, denn hierbei handelt es sich nur um Werbeversprechen, die von den Herstellern nicht zwangsläufig eingehalten werden. Verlassen sollte man sich nur auf die genormten Klassen A bis E, denn hier sind die Grenzwerte genormt und für die Zertifizierung müssen diese eingehalten werden.

 

 



Kommentare sind geschlossen.