Bauhaus Ausbildung

 

bauoDie Ausbildung am Bauhaus besteht aus drei verschiedenen Teilbereichen: Die Vorlehre, die Werk- und Formlehre und die Baulehre.

Vorlehre

Wie man der Abbildung oben entnehmen kann, beginnt der Unterricht mit der Vorlehre, die für den Zeitraum von einem halben Jahr, die pädagogische Basis des Bauhauses darstellt. Zu den Inhalten zählt der elementare Formunterricht, sowie das Materiestudium in der Vorwerkstatt. Als Voraussetzung für die weiterführende Werk-und Formlehre, sollen in der Vorlehre die individuelle Selbstfindung als auch gestalterisches Grundverständnis geschult werden.

Werk- und Formlehre

Die Werk- und Formlehre dauert 3 Jahre und soll handwerkliches und formales Können vereinen. Die Schüler werden sowohl von einem Handwerkmeister als auch von einem

Meister der Formlehre unterrichtet. Die Werklehre ist sehr wichtig für die spätere Baulehre und zielt darauf ab, handwerkliches Geschick und technisches Können sowie das Arbeiten an den Maschinen zu vermitteln. Die Formlehre hingegen dient der Schulung des Geistes. Auf dem Lehrplan stehen Sprachmittel und Grundgesetze der Gestaltung, damit eigene Gedanken auch sinnig im Handwerk umgesetzt werden können. Nach erfolgreichem Abschluss erhält der Lehrling den Gesellenbrief.

Baulehre

Die Baulehre stellt den wichtigsten Teilbereich dar und unterliegt keiner bestimmten zeitlichen Vorgabe. In diesem Lehrabschnitt wird dem Lehrling ermöglicht, auf einem Bauplatz handwerklich aktiv zu werden und das erworbene Wissen praktisch anzuwenden. Es soll die wirtschaftliche Möglichkeit gefunden werden, den eigenen Unterhalt zu finanzieren. Die Baulehre endet mit dem Erwerb des Meistertitels.